Das Spektakel

Der Kleine Prinz – die Inszenierung

Kindheitserinnerung des Piloten: Er will eine Riesenschlange zeichnen, die einen Elefanten verschlingt.

Das Bundeshaus wird zur Wüste …

… wo ein Flugzeug mit Motorschaden landet. Der kleine Prinz schaut beobachtend zu.

Der kleine Prinz bittet den Piloten, ihm ein Schaf zu zeichnen.

Der kleine Prinz ist nicht zufrieden. Da zeichnet der Pilot eine Kiste und sagt: «Das Schaf ist da drin.»

Der Pilot repariert sein Flugzeug. Der kleine Prinz schaut erstaunt zu.

Ballett der Planeten. Man sieht den kleinen Prinzen bei der Pflege seines Planeten.

Der kleine Prinz erklärt, wie wichtig diese Pflege ist.

Der kleine Prinz erzählt, warum er seine Rose auf seinem Planeten zurückgelassen hat.

Sonnenuntergänge. Die der kleine Prinz besonders liebt.

Die Ansprüche seiner Rose, eine bildschöne Primadonna, bringen den kleinen Prinzen zu Verzweiflung.

Begegnung mit …
… dem Laternenanzünder …

… dem König …

… dem Eitlen …

… dem Säufer …

… dem Geschäftsmann …

… dem Geografen.

Landung auf der Erde. Der Pilot erzählt von den Menschen, ihrer Umtriebigkeit und Rastlosigkeit.

Der kleine Prinz trifft zum ersten Mal die giftige gelbe Schlange.

Der kleine Prinz steigt auf einen Berggipfel und begegnet dem Echo.

Rosengarten.

Der kleine Prinz und der Fuchs und sein weltberühmter Satz: «Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.»

Der Pilot und der kleine Prinz machen sich auf den Marsch durch die Wüste auf der Suche nach einem Brunnen.

Sie haben Wasser gefunden.

Der kleine Prinz bespricht mit der Schlange, dass sie ihn beissen soll.

Seine Hülle bleibe auf der Erde zurück. Er aber reise zu seinem Planeten und seiner Blume.

«Es war nichts als ein gelber Blitz an seinem Knöchel.»

Casa Magica: die Zauberlaterne des 21. Jahrhunderts

Ab dem 17. Jahrhundert verbreitete sich in ganz Europa eine Projektionsvorrichtung, die den märchenhaften Namen «Laterna magica», also «Zauberlaterne», trug. Auf Jahrmärkten und Messen, in Theatern, Wirtshäusern oder Kirchen wurden mit der Laterna magica stundenlange Vorführungen mit musikalischer Untermalung veranstaltet.

Sabine Weissinger und Friedrich Förster, Pioniere auf dem Gebiet der Architekurprojektionen und interaktiven Laserinstallationen, haben nicht nur nur das Potenzial der modernen Technologien früh erkannt, sondern auch mit einen Sinn für trockenen Humor ihr Atelier in der schwäbischen Universitätsstadt Tübingen «Casa Magica» getauft. Der Naturwissenschafter und die Religionswissenschafterin laserten auch schon die Pyramiden von Gizeh oder den Kölner Dom in neue Dimensionen.

2017 haben sie mit grossem Erfolg die Reformation auf die Fassade des Schweizer Bundeshauses gebracht. Dieses Jahr fliegt das Lichtkunst-Duo in eine ganz andere Welt und landet zuerst einmal in der Wüste. Mit einem Bruchpiloten und einem kleinen Prinzen, einem Fuchs, der ein grosses Geheimnis verrät. Das Bundeshaus wird zum Märchenland.

Konzept, Regie, visuelle Gestaltung

CASA MAGICA
Friedrich Förster und Sabine Weissinger

mit

Komposition, Sounddesign, Kamera

Stephan Boehme

Character Animation

Sophie Fink

Schauspiel

David Liske: Pilot
Adnan Almedouar: Monteur Double
Adalbert Sedlmeier: König
Oliver Moumouris: Eitler
Heiner Kondschak: Säufer
Aaron Hohberger: Geschäftsmann
Robert Atzlinger: Geograf

Tanz

Nora Vladiguerov: Rose

Synchronsprecher

Jo Jung: Pilot, Fuchs, Laternenanzünder, Schlange
Nathalie Karanfilovic: Kleiner Prinz

Dank an

Flieger Flab Museum CH-Dübendorf
Theater Reutlingen Die Tonne, Enrico Urbanek, Intendant
Gewerbliche Schule Tübingen, Abteilung KFZ, Marcel Hummel
Zoologische Schausammlung der Universität Tübingen, Dr. Erich Weber
Jürgen Frantz, ehem. gärtnerischer Leiter Botanischer Garten der Universität Tübingen
Sudhaus Tübingen und Rolf Rutsch Showtechnik
Naturtheater Reutlingen/Kostümverleih
Marcel Rathgeber (Animation Verneigung Bundeshaus)
Google Earth images Landsat/Copernicus © 2018 DigitalGlobe