Das Spektakel 2024

Eine faszinierende Reise in die heimische Vogelwelt.

Die Geschichte entführt uns in die wunderbare Vogelwelt der Schweiz. Wir fliegen mit den Luftakrobaten dem Himmel entgegen, beobachten ihre erstaunlichen Eigenschaften und lauschen ihrem Gesang. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine Vielzahl spannender Episoden, in denen sich die Fassade des Bundeshauses fantasievoll in die unterschiedlichsten Lebensräume der Vogelwelt verwandelt. Vor dieser Kulisse erleben wir hautnah einige der fantastischsten Eigenheiten der gefiederten Tierwelt aus der Schweiz, untermalt mit ausgewählter, bewegender Musik.

«Los geht’s» mit den Bergfinken

Unzählige zwitschernde Bergfinken fliegen fröhlich auf das Bundeshaus zu und lassen sich auf der Fassade nieder. Eine Filmklappe mit dem Titel «Volare» erscheint. Neugierig verstummen die Bergfinken. Mit einem lauten Knall schliesst sich die Klappe. Die Vögel fliegen aufgeregt in die Luft und dann aus dem Bild. Die Bundeshausfassade verschwindet.

Grammofon «Volare» und die Stare

Eine Schallplatte fliegt auf das Gebäude zu. Das Bundeshaus ist als Label auf der Schallplatte mit dem Titel «Volare» zu sehen, das sich an die Fassade anpasst. Die Fassade verwandelt sich anschliessend in ein altes Grammofon. Der Titelsong «Volare» fängt an zu spielen. Ein grosser Schwarm Stare fliegt aus dem Grammofontrichter.

Die Wasseramsel

Nach einer effektvollen Verwandlung geht es zurück zur Fassade des Gebäudes. Dann dreht sich das Gebäude. Auf der Rückseite befindet sich eine höhlenartige Felsspalte. Aus dem Giebel ergiesst sich ein grosser Wasserfall.
Eine Wasseramsel sitzt davor auf einem Felsen und fliegt anschliessend durch den Wasserfall zu ihrem Nest. Ihre Jungen folgen ihr durch den Wasserfall zurück.

Der fischende Eisvogel

Die Fassade dreht sich zurück und erscheint als felsiges Flussbett. Klares Wasser steigt vor dem Gebäude auf. Ein Eisvogel setzt sich auf den Giebel und beobachtet kleine Fische im Wasser. Er taucht ins Wasser und fischt einen kleinen Fisch heraus. Die Fassade füllt sich weiter mit Wasser. Der Eisvogel taucht erneut in Grossaufnahme und Zeitlupe ins Wasser und fängt einen weiteren Fisch. Das Wasser läuft anschliessend langsam wieder ab, und die Fassade verschwindet.

Birdwatching und der Kiebitz

Mit einem Blick durch ein Fernrohr beginnt die Suche nach einem Kiebitz in einem Biotop. Dabei blitzt ein Teil des Kiebitz immer wieder auf, bis ihn das Fernrohr letztendlich fixiert und beobachtet. Es gesellen sich weitere Kiebitze dazu. Anschliessend fliegen die Kiebitze durch die Fernrohrlinsen effektvoll auf das Publikum zu.

«Singfonie»

Mauerläufer laufen die Fassade hoch und öffnen die Seitenportale zu einem Konzertsaal. Aus den Fenstern der Seitenportale schauen Spatzen in den Konzertsaal. Das Mittelportal des Bundeshauses wird als Bühnenbild dargestellt, in dem verschiedene Vogelarten sitzen. Beethovens «Pastorale» erklingt. Ein Eisvogel dirigiert den Vogelchor, der fröhlich zur Musik zwitschert. Unter dem Applaus von Flügelschlägen fällt ein Vorhang und beendet die Szene.

Schwalben bei der Fütterung

Der Vorhang öffnet sich, und ein Holzgerüst wird sichtbar. Schwalben schwirren umher. Aus dem Grundgerüst entsteht eine bäuerliche Scheune, an deren Fassade die Schwalben ihre Nester bauen. Aus jedem Schwalbennest recken drei hungrige Jungvögel ihre Schnäbel. Eine Gruppe Rauchschwalben wippt im Takt und beobachtet das Treiben ihrer Artgenossen.

Das Balzen der Kraniche

Die Fassade verwandelt sich nach und nach in ein plüschiges Ballhaus-Ambiente. Rotes Licht erhellt die Fassade. Zwei Kraniche gehen langsam aufeinander zu und beginnen sich zu umtanzen.
Eine Disco-Kugel in Herzform erscheint und beleuchtet die Tanzfläche. Die Kraniche kommen sich in ihrem Balztanz sehr nahe und beenden ihr Ritual mit einem Kuss. Aufgeregt und mit heftigen Flügelschlägen verlassen sie die Bühne. Dabei fliegen einzelne Federn umher und bedecken die Fassade mit einem Federkleid.

Tanzende Federkleider

Das mit Federn bedeckte Gebäude beginnt zu tanzen. Unterschiedliche Texturen von Federkleidern legen sich abwechselnd über das Gebäude, das sich rhythmisch zur Musik bewegt. Dabei lösen sich einzelne Federn und fliegen umher.
Am Ende lösen sich alle Federn, und das Bundeshaus wird sichtbar.

Der Steinadler, König der Lüfte

Die Fassade spiegelt effektvoll die Schweizer Alpenlandschaft wider. Vor schneebedeckten Bergen unter blauem Himmel gleitet ein Steinadler als «Mr. Bluesky» über sein Revier. Durch dynamische und scharfkantige Spiegel- und Vergrösserungseffekte stellt die Szene die scharfe Sehkraft des Adlers dar. Es entsteht ein dynamisches Wechselspiel aus Spiegelungen der Berge, des blauen Himmels und Detailaufnahmen des Steinadlers.

Zauberhafte Musik, beflügelt zum Träumen

Zu traumhaften Melodien unserer Zeit verwandelt sich das Bundeshaus aus Tausenden von Lichtpunkten in anmutig leuchtende Vogelsilhouetten. Romantische Klänge begleiten die fantasievollen Verwandlungen und laden zum Träumen ein. Hierbei dürfen auch die vertrauten Klänge einer aus Bern stammenden Musikband nicht fehlen, die sich bei einem ihrer Hits aus der Vogelwelt inspirieren liess.

Greifvögel in der Nacht

Es entsteht eine Nachtszene, inspiriert von einem klassischen Scherenschnitt-Schattenspiel. Eulen und Käuzchen wachen im mystischen Wald.
Geräusche aus dem Dickicht des Waldes deuten auf Beute hin. Ein Uhu ruft, aus der Ferne erklingt die Musik. Greifvögel gleiten lautlos als Schatten vorbei. Es beginnt zu schneien, der Winter bricht ein. Ein heftiges Schneegestöber verhüllt die Szenerie.

Zugvögel, Stare im Frühling

Das Schneegestöber lässt nach, und die Fassade des Bundeshauses erscheint stark vereist. Langsam schmilzt das Eis, und warme Sonnenstrahlen durchdringen die Luft. Ein Schwarm zwitschernder Stare kommt aus der Sonne, bildet die typischen bizarren Wolken und lässt sich auf dem Giebel des Bundeshauses nieder.

Abschluss und Verbeugung

Buntspechte fliegen auf die Fassade zu und meisseln eilig die Namen der Produzentinnen in vier Sprachen in das Mauerwerk. Das Gebäude mit den Namen verbeugt sich. Abschliessend wird das Bundeshaus von einem Adler aus dem Bild getragen. Ende der Show.

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Musikliste


«Los geht’s» mit den Bergfinken

James Last – «Alle Vögel sind schon da» (Instrumental)

Grammofon «Volare» und die Stare

Domenico Modugno – «Volare»

Die Wasseramsel

Aurora – «Black Water Lilies»

Der fischende Eisvogel

Edvard Grieg – «Peer-Gynt-Suite Nr. 1, Morgenstimmung»

Birdwatching und der Kiebitz

Instrumental Champions – «Pink Panther»

«Singfonie»

Wiener Philharmoniker & Karl Böhm – Ludwig van Beethoven: «Sinfonie Nr 6 in F-Dur, Pastorale»

Schwalben bei der Fütterung

Bob Marley – «Three Little Birds»

Das Balzen der Kraniche

Edith Piaf – «Non, je ne regrette rien»

Tanzende Federkleider

Moondog – «Bird´s Lament» (Remix)

Der Steinadler, König der Lüfte

Electric Light Orchestra – «Mr. Bluesky»

Zauberhafte Musik, beflügelt zum Träumen

James Last and Orchestra – «Tristesse» (Chopin)

Peter, Sue & Marc – «Birds of Paradise»

Greifvögel in der Nacht

The Doors – «Birds of Prey»

Zugvögel, Stare im Frühling

The Beatles – «Here Comes the Sun»

Abschluss und Verbeugung

Royal Philharmonic Orchestra – «Eagle» (Abba)